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Als Nahrung werden nahezu alle Großinsekten ab einer Größe von 10 mm   im Flug erbeutet.

So sind vor allem HummelnGroßlibellenHornissen und Bienen bevorzugt. Heuschrecken, Schmetterlinge und Käfer werden aber auch nicht verschmäht.

Um das beste Jagdrevier und die fetteste Beute ausfindig machen zu können, benötigen die Bienenfresser einen Ansitz, gewissermaßen "einen Aussichtsturm". Was könnte sich da wohl besser eignen als ein abgestorbener Ast, der alles überragt? Es darf auch eine Elektroleitung oder ein Zaun sein. So kann er seine Beute sogar aus einer Entfernung von 60 Metern orten.

Dann lohnt sich auch das Warten, zwischendurch ein Schwätzchen untereinander. Bienenfresser sind sehr gesellig und man gewinnt den Eindruck, daß sie sich pausenlos was zu erzählen haben, wenn sie da so beieinander sitzen.

Fette Beute versprechen die tagaktiven Nachtfalter, hier die Gammaeule.


Schwalbenschwanz

Schmetterlinge, selbst die großen, bringen da nicht so viel Substanz... aber wenn gerade nichts anderes unterwegs ist, sind auch sie als Futter willkommen.

In schnellem Flug mit unglaublicher Flugakrobatik erbeuten die Bienenfresser ihre Opfer.

Die fetteste Beute aufzuschrecken...   dafür lohnt es sich schon mal wie ein Falke zu rütteln.

Unermüdlich wird mit viel Ausdauer auch die letzte lohnende Beute ausfindig gemacht.

Wenn der Artenreichtum an Wildpflanzen vorhanden ist, dann ist auch die Grundlage für gute Nahrung gegeben.

Ebenso ist die Nähe zu Wasser für die Bienenfresser sehr wichtig, nicht zuletzt der fetten Libellen wegen.

Ufer am Geiseltalsee