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 Die Natur am Geiseltalsee  oder

eine Landschaft im Wandel vom Braunkohlentagebau zum größten künstlichen See Deutschlands

 

 

300 Jahre Braunkohlenabbau im Geiseltal hatte tiefe Narben in der Landschaft hinterlassen. Was einst als die "dreckigste Ecke" genannt wurde, auf Grund des allgegenwärtigen Kohlenstaubs und wegen der vielen Brikettfabriken, ist jetzt ein richtiges Naturparadies. 1993 wurde hier der Kohleabbau eingestellt und seit 2003 entstand durch Flutung der Geiseltalsee, Deutschland größter künstlicher See. Ein absoluter Gewinn für Mensch und Natur.

 

 

 

 

 

 

Der See, die Bäume, die Blumen, die unzähligen Vögel...

 

Es ist nicht allein die Ruhe, es ist vielmehr die Mischung aus allem,

die das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen läßt.

 


Naturschutzgebiet auf der Innenkippe

 

Einige Gebiete am Geiseltalsee sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen.

 

Viele seltene Pflanzen und Tiere haben sich gerade hier angesiedelt und bedürfen eines besonderen Schutzes.

mehr Informationen über die

wunderschöne Natur am Geiseltalsee,

über Vögel, Pflanzen,

Orchideen und mehr unter

 

www.naturparadies-geiseltalsee.de  (Klick auf das Bild)

So sah es kurz nach dem Ende der Auskohlung aus:

 

 

 

Blick auf das sogenannte

Südfeld im ehemaligen

Braunkohlentagebau

zwischen Mücheln und Krumpa

 

 

im Sommer 1998

 

Und so ist es heute:

 

 

 

An vielen Stellen wurde Aufforstung gezielt betrieben. Doch gerade die sich selbst überlassenen freien Stellen auf den mehrmals bewegten Böden der Braunkohlentagebau-Folgelandschaft ließen der Natur viel freien Raum. Pflanzen siedelten sich an, die besonders auf kargem Boden ihr Auskommen finden. Ein absoluter Gewinn für Mensch und Natur. Wo gibt es heute denn noch Brachen, die sich selbst überlassen werden? Wohl kaum!

 

© by Christine Lattke