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Bienenfresser am Geiseltalsee

Bienenfresser

Bienenfresser

 

 ... immer mehr Bienenfresser sind in den letzten Jahren am Geiseltalsee und in der näheren Umgebung heimisch geworden. Seit 1995 brütet der Bienenfresser erfolgreich am Geiseltalsee und dessen näherem Umfeld. Hier befinden sich auch die größten Brutkolonien Deutschlands. Mit mehr als 500 Brutpaaren (Stand von 2011, Quelle: NABU) lebt die Hälfte des Bestandes Deutschlands in Sachsen-Anhalt. Die Vögel ziehen sich aber im Spätsommer bis Anfang Herbst in wärmere Gefilde zur Überwinterung wieder zurück.

 

 

 

Unermüdlich füttern die Altvögel

ihre Jungen mit vielerlei Insekten.

 

Besonders beliebt sind Hummeln und Großlibellen, natürlich auch Bienen, aber auch Heuschrecken, Schmetterlinge und Käfer. 

 

Ihren Namen - Bienenfresser - sollen diese attraktiven Vögel angeblich deshalb haben, weil das Brautgeschenk wohl immer eine Biene ist.


Bienenfresser mit Beute für seine Jungen

Die Bienenfresser sind spezialisiert auf die Jagd in der Luft. Dabei erbeuten sie in schnellem Flug ihre Opfer.

 

Bienen und andere giftstacheltragende Insekten unterziehen sie einer Sonderbehandlung. Sie schlagen diese Insekten mehrfach gegen einen Ast, um das Gift abzustreifen. Denn so ganz immun sind die Bienenfresser gegen das Gift auch nicht.


Reichlich Insekten für die Bienenfresser

Der Bienenfressser gehört zu den gefährdeten Rote Liste-Arten und seine Brutgebiete stehen deshalb unter besonderem Schutz. Deshalb gilt er auch nach der Bundenartenschutzverordnung als "streng geschützt".

 

 

 

Bienenfresser-Männchen (Foto: Martin Schulze)

Foto Copyrights by Christine Lattke